Zum Inhalt springen

p17 GruppeWerkzeuge für den Büroalltag

Bild & Druck

QR-Codes erstellen – für Links, Überweisungen, Kontakte und WLAN

Inhalt wählen, Angaben eintragen, als PNG oder SVG speichern: Der Generator erzeugt QR-Codes direkt in Ihrem Browser. Keine Weiterleitung über fremde Server, kein Ablaufdatum, keine Zählpixel – der Code enthält genau das, was Sie eingeben.

Werkzeug: QR-Codes

Was soll der QR-Code enthalten?
Soll messbar sein, woher die Besuche kommen? Den Link vorher im UTM-Link-Generator erweitern.
Darstellung und Export
Version · Module
–
Datenmenge
–
Auslastung
–
Druckgröße mind.
–
Was genau im QR-Code steht

Der QR-Code entsteht vollständig in Ihrem Browser. IBAN, WLAN-Passwort und Kontaktdaten werden nicht übertragen und nirgends gespeichert. Die Codes enthalten keinen Umweg über einen Kurzlink-Dienst und funktionieren dauerhaft.

Was ein QR-Code enthalten kann

Ein QR-Code ist nur ein Behälter für Text. Was beim Scannen passiert, hängt davon ab, wie dieser Text aufgebaut ist:

Inhalt Im Code steht zum Beispiel Beim Scannen
Link https://www.p17-tools.de Die Seite öffnet sich
Überweisung BCD … SCT … IBAN … EUR119 Die Banking-App füllt eine Überweisung vor
Kontakt BEGIN:VCARD … END:VCARD Das Smartphone bietet an, den Kontakt zu speichern
WLAN WIFI:T:WPA;S:Gäste;P:…;; Das Gerät verbindet sich mit dem Netz
E-Mail mailto:info@example.com?subject=… Eine neue Mail öffnet sich
Telefon tel:+492562000000 Die Nummer wird zum Anrufen angeboten
Freitext beliebiger Text Der Text wird angezeigt

Unter „Was genau im QR-Code steht“ zeigt der Generator den vollständigen Inhalt – so lässt sich jederzeit nachvollziehen, was ein Code bewirkt.

Überweisungen per QR-Code

Der Überweisungscode – bekannt als EPC-QR-Code oder GiroCode – spart Tippfehler bei IBAN und Verwendungszweck. Sein Aufbau ist in der Richtlinie EPC069-12 festgelegt. Jede Angabe steht in einer eigenen Zeile:

Zeile Inhalt Hinweis
1 BCD feste Kennung
2 002 Version; der BIC ist hier innerhalb des EWR optional
3 1 Zeichensatz UTF-8
4 SCT SEPA Credit Transfer
5 BIC optional
6 Name des Empfängers höchstens 70 Zeichen
7 IBAN Pflicht
8 Betrag, z. B. EUR119 oder EUR12.3 Punkt als Dezimaltrennzeichen, keine Nullen am Ende
9 Zweckcode optional, meist leer
10 Strukturierte Referenz (RF…) entweder diese …
11 Verwendungszweck … oder diese Zeile, höchstens 140 Zeichen
12 Hinweis an den Zahlenden laut Deutscher Kreditwirtschaft besser leer lassen

Der gesamte Inhalt darf höchstens 331 Byte umfassen, die Fehlerkorrektur ist auf M festgelegt. Für Rechnungen empfiehlt die Deutsche Kreditwirtschaft einen Code von etwa 25 × 25 mm, vorzugsweise oben rechts, mit dem Schriftzug „Zahlen mit Code“ daneben. Wichtig: Ist der Code auf einer Rechnung abgedruckt, müssen dieselben Angaben auch im Klartext erkennbar sein – bei Abweichungen gelten die lesbaren Angaben.

Statisch statt dynamisch

Viele QR-Dienste im Netz erzeugen dynamische Codes: Im Code steht nicht Ihre Adresse, sondern ein Kurzlink auf den Server des Anbieters, der dann weiterleitet. Das hat drei Folgen, die man kennen sollte:

  • Abhängigkeit. Kündigen Sie das Abo oder stellt der Anbieter den Dienst ein, funktionieren alle gedruckten Codes nicht mehr.
  • Datenschutz. Jeder Scan läuft über einen fremden Server und wird dort protokolliert.
  • Vertrauen. Wer vor dem Öffnen die Adresse prüft, sieht einen unbekannten Kurzlink statt Ihrer Domain.

Die Codes dieses Generators enthalten die Daten direkt. Wer trotzdem messen möchte, wie oft ein Flyer oder Plakat genutzt wird, ergänzt den Link vorher im UTM-Link-Generator um Kampagnenparameter – die Auswertung läuft dann in der eigenen Webanalyse.

So wird der Code zuverlässig gescannt

  1. Dunkel auf hell. Helle Codes auf dunklem Grund erkennen viele Scanner nicht. Der Kontrast sollte deutlich sein.
  2. Ruhezone freihalten. Rund um den Code gehören vier Module Abstand zu Text, Linien und Bildern.
  3. Groß genug drucken. Je mehr Inhalt, desto mehr Module – und desto größer muss der Code werden. Kurze Links ergeben kleinere Codes.
  4. Glänzende Flächen meiden. Folien und Lacke spiegeln und stören die Kamera.
  5. Vor dem Druck testen. Mit mindestens zwei Smartphones, bei normalem Licht und aus dem Abstand, aus dem später gescannt wird.

Die vier Stufen der Fehlerkorrektur

Stufe Wiederherstellbar Geeignet für
L ca. 7 % Bildschirm, kurze Wege, kleinster Code
M ca. 15 % Standard für Druck und Überweisungscodes
Q ca. 25 % Aushänge, die abgegriffen werden
H ca. 30 % Lager, Werkstatt, Codes mit Logo

QR-Codes im Arbeitsalltag

Ein einzelner Code ist schnell erstellt. Spannend wird es, wenn QR-Codes automatisch entstehen sollen – als Überweisungscode auf jeder Rechnung, als Kontaktkarte aus dem Kundenmanagement oder als Link auf Lieferscheinen und Inventaretiketten. Solche Abläufe setzt die p17 GmbH in eigener Software und bestehenden Anwendungen um; Kontaktdaten und Serienbriefe aus cobra CRM betreut p17-crm.de. Für gedruckte Karten und Aushänge, auf denen ein Code zum Standort oder zur Website führen soll, fertigt die Landkarten-Manufaktur individuelle Landkarten.

Verwandte Werkzeuge

Häufige Fragen zu QR-Codes

Laufen die QR-Codes irgendwann ab?

Nein. Die Codes sind statisch: Die Adresse, die Kontaktdaten oder die Überweisung stehen direkt im Code. Sie funktionieren, solange es das Ziel gibt. Viele Online-Dienste erzeugen dagegen „dynamische“ Codes, die zuerst auf den Server des Anbieters führen – dort wird gezählt, und endet das Abo, zeigt der gedruckte Code ins Leere.

Was ist ein GiroCode oder EPC-QR-Code?

Ein QR-Code mit den Daten einer SEPA-Überweisung nach der Richtlinie EPC069-12 des European Payments Council. Die Banking-App liest Empfänger, IBAN, Betrag und Verwendungszweck aus und füllt die Überweisung vor. Der Zahlende prüft und bestätigt sie selbst – bezahlt wird nichts automatisch. Auf Rechnungen empfiehlt die Deutsche Kreditwirtschaft die Beschriftung „Zahlen mit Code“.

Wie groß muss ich einen QR-Code drucken?

Entscheidend ist die Größe eines einzelnen Moduls. GS1 nennt für Codes, die mit dem Smartphone aus der Nähe gescannt werden, mindestens 0,396 mm und als Zielwert 0,495 mm je Modul. Rundherum gehört eine freie Ruhezone von vier Modulen. Für Überweisungscodes auf Rechnungen nennt die Deutsche Kreditwirtschaft etwa 25 × 25 mm. Der Generator zeigt zu jedem Code die Mindestgröße bei 0,5 mm je Modul an.

Welche Fehlerkorrektur soll ich wählen?

Für die meisten Zwecke M: Bis zu etwa 15 Prozent des Codes dürfen verschmutzt oder beschädigt sein. L ergibt den kleinsten Code, Q und H sind robuster, aber dichter. H eignet sich für raue Umgebungen wie Lager oder Werkstatt. Für Überweisungscodes ist M vorgeschrieben – der Generator stellt das automatisch ein.

PNG oder SVG?

SVG für alles, was gedruckt wird: Die Vektorgrafik bleibt in jeder Größe gestochen scharf und lässt sich in Layoutprogrammen frei skalieren. PNG für Word, PowerPoint, E-Mail und Websites. Wählen Sie die PNG-Größe so, dass Sie das Bild später nicht vergrößern müssen.

Ist ein WLAN-QR-Code sicher?

Der Code enthält das Passwort im Klartext. Jeder, der ihn fotografiert, kann es auslesen. Für ein Gästenetz ist das genau richtig, für das interne Firmennetz nicht. Hängen Sie WLAN-Codes deshalb nur für Netze aus, die vom Firmennetz getrennt sind.

Kann ich ein Logo in die Mitte setzen?

Technisch ja, weil die Fehlerkorrektur fehlende Module ausgleicht – aber jedes überdeckte Modul verbraucht einen Teil dieser Reserve. Wählen Sie dafür Stufe H, halten Sie das Logo klein und testen Sie den fertigen Druck mit mehreren Geräten. Dieser Generator setzt bewusst keine Logos ein.

Werden meine Daten gespeichert?

Nein. Der QR-Code wird vollständig in Ihrem Browser berechnet. IBAN, Kontaktdaten und WLAN-Passwörter werden nicht übertragen und nirgends gespeichert.

Weiterführend

Weitere Werkzeuge aus „Bild & Druck“

Anrufen: +49 2562 18749-00