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p17 GruppeWerkzeuge für den Büroalltag

Bild & Druck

Welches Seitenverhältnis hat mein Bild?

Breite und Höhe eingeben – das Werkzeug kürzt das Verhältnis, nennt das passende Standardformat und zeigt in einer Tabelle, wie weit alle gängigen Formate entfernt liegen.

Werkzeug: Seitenverhältnis

Einheit egal – Pixel, Zentimeter oder Millimeter.
Standardformat
–
gekürzt
–
als Dezimalwert
–
Genauigkeit
–
Ausrichtung
–

Vergleich mit den gängigen Formaten

Format Verhältnis Abweichung typisch für

Verglichen wird immer im Querformat: 1080 × 1920 wird deshalb ebenso als 9:16 erkannt wie 1920 × 1080 als 16:9. Das gekürzte Verhältnis entsteht durch Division beider Werte durch ihren größten gemeinsamen Teiler – deshalb erscheint 1920 × 1200 rechnerisch als 8:5, geläufig ist dafür die Schreibweise 16:10.

Was ein Seitenverhältnis aussagt

Das Seitenverhältnis beschreibt die Proportion einer Fläche – unabhängig von ihrer Größe. Ein Bild mit 1920 × 1080 Pixeln und eine Leinwand mit 320 × 180 Zentimetern haben dasselbe Verhältnis 16:9. Deshalb passt das eine ohne Rand auf das andere.

Rechnerisch gibt es zwei Schreibweisen:

  • Gekürztes Verhältnis: Breite und Höhe geteilt durch ihren größten gemeinsamen Teiler. Aus 1920 × 1080 wird so 16:9.
  • Dezimalwert: Breite ÷ Höhe. 1920 ÷ 1080 = 1,778.

Der Dezimalwert ist praktischer zum Vergleichen, das gekürzte Verhältnis besser zum Kommunizieren.

Die gängigen Formate

Format Dezimal Wo es vorkommt
1:1 1,000 Social-Media-Kacheln, Produktbilder
5:4 1,250 Fotoabzug 20 × 25 cm
4:3 1,333 ältere Monitore, Beamer, viele Smartphone-Kameras
√2:1 1,414 alle DIN-A-Formate
3:2 1,500 Systemkameras, Foto 10 × 15 cm
16:10 1,600 Notebook- und Büromonitore
16:9 1,778 HD, Full HD, 4K, Fernseher, Präsentationen
21:9 2,370 Ultrawide-Monitore (rechnerisch 64:27)
2,39:1 2,390 Kinofilme im Cinemascope-Format

Warum 16:9 und 16:10 so leicht zu verwechseln sind

Beide Formate liegen nur 11 Prozent auseinander, und beide beginnen mit derselben Zahl. Der Unterschied fällt erst bei den Höhen auf:

Breite 16:9 16:10
1280 px 720 px 800 px
1440 px 810 px 900 px
1680 px 945 px 1050 px
1920 px 1080 px 1200 px
2560 px 1440 px 1600 px

Die verbreiteten Auflösungen 1280 × 800, 1440 × 900, 1680 × 1050 und 1920 × 1200 sind also alle 16:10 – typische Büromonitore. Alles, was in der Höhe auf 720, 1080 oder 1440 endet, ist 16:9.

Hoch- und Querformat

Ein Bild im Hochformat hat dasselbe Verhältnis wie sein gedrehtes Gegenstück, nur umgekehrt geschrieben: 1080 × 1920 ist 9:16. Das Werkzeug erkennt das und vergleicht intern immer auf der Querformat-Seite – Sie bekommen die Bezeichnung aber in der Ausrichtung zurück, in der Sie eingegeben haben.

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Häufige Fragen zum Seitenverhältnis

Ist 1920 × 1080 nun 16:9 oder 16:10?

Exakt 16:9. Der größte gemeinsame Teiler von 1920 und 1080 ist 120: 1920 ÷ 120 = 16 und 1080 ÷ 120 = 9. Das Verhältnis 16:10 hätte bei 1920 Pixeln Breite eine Höhe von 1200 Pixeln.

Warum zeigt das Werkzeug bei 1920 × 1200 „8:5" statt „16:10"?

Weil 8:5 die mathematisch vollständig gekürzte Form ist – 16 und 10 lassen sich beide noch durch 2 teilen. Beide Angaben beschreiben dasselbe Verhältnis; im Sprachgebrauch hat sich 16:10 durchgesetzt, weil es sich direkt mit 16:9 vergleichen lässt. Das Werkzeug nennt deshalb beides.

Wie berechnet man das Seitenverhältnis?

Breite und Höhe werden durch ihren größten gemeinsamen Teiler geteilt. Alternativ genügt der Dezimalwert Breite ÷ Höhe: 1,778 entspricht 16:9, 1,600 entspricht 16:10, 1,333 entspricht 4:3.

Welches Format haben Fotos aus der Kamera?

Spiegelreflex- und Systemkameras liefern in der Regel 3:2 – daraus folgt das Papierformat 10 × 15 cm. Viele Kompaktkameras und Smartphones nehmen im Standard 4:3 auf. Wer für ein 16:9-Display plant, muss also beschneiden.

Was ist das Seitenverhältnis von DIN-A-Formaten?

√2 zu 1, also rund 1,414. Diese Wahl ist der Grund, warum ein halbiertes A4-Blatt wieder dasselbe Verhältnis hat und A5 ergibt. Ein Foto im Format 3:2 passt deshalb nie randlos auf A4, ohne dass beschnitten wird.

Mein Wert liegt zwischen zwei Formaten – was tun?

Das Werkzeug nennt die prozentuale Abweichung zum nächstgelegenen Standard. Unter einem Prozent fällt der Unterschied optisch kaum auf; Sie können das Bild dann in das Zielformat einpassen und den schmalen Rand oder Beschnitt in Kauf nehmen. Die passenden Maße liefert der Bildgrößen-Rechner.

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